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Eigentlich sollte ich gerade die Landingpage von Karl Gampers Workshop „NeuLand – So geht´s“ überarbeiten.

Doch das gelingt mir gerade nicht, weil sich diese Geschichte in den Vordergrund drängt – und wenn ich eines weiß! Wenn eine Geschichte geschrieben werden will, dann will sie geschrieben werden. Und deshalb schreibe ich sie gleich – denn vorher lässt sie mich sowieso nicht zur Ruhe kommen.

Vor mittlerweile fast einem Jahr schrieb ich folgenden Impuls:

Ich liebe meinen Garten.

Wenn ich mein Leben durch die Augen eines Gärtners betrachte, dann blüht an der einen Ecke eine wundervoll duftende englische Rose.

An der anderen Ecke beginnen die Erdbeeren zu blühen und wieder ein Stückchen weiter strecken Tulpen ihr Köpfchen in die Höhe.

Ich habe so eine Freude daran und irgendwie bin ich auch so stolz drauf, dass mein Garten so schön geworden ist, dass ich ihn zeigen will. Ich will ihn teilen und Menschen mit meiner Begeisterung anstecken.

Und jetzt möchte ich dieses Bild gerne im kommerziellen Sinne weiterspinnen, denn mir hat genau dies heute sehr geholfen.

Jetzt stelle man sich einmal vor ich möchte, dass Menschen in meinen Garten kommen, weil ich gerne mag, dass sie ihn sehen. Weil ich fest daran glaube, dass es ihnen Freude bereiten kann, in meinem Garten zu sein. Zu erfahren wie schön es ist, wenn man sich darin aufhält. Wie toll die Fülle ist, die man findet, wenn man sich darauf einlässt. Wie viele Überraschungen er bereithält. Wie viel Inspiration für ihren eigenen Garten sie darin finden können, die sie dann in ihren eigenen Garten mitnehmen. Weil ich glaube, dass jeder Mensch auch meinen Garten immer wieder aufs Neue befruchtet – seine Samen mitbringt, die dann wieder Neues in meinen Raum bringt.

Die dahinterliegende Absicht ist gut – denn es ist ja durchaus erstrebenswert zu zeigen, wie schön ein Garten sein kann, dass er vielleicht auch dunkle Ecken haben darf, dass es Spaß macht den Garten zu pflegen, dass die Rosen schön duften, …

Weil ich der festen Überzeugung bin, dass eine wundervolle Welt entsteht, wenn jeder Mensch sich um seinen eigenen Garten bemüht und es schafft in Frieden und Freude darin zu leben. Andere einlädt und friedvolles Miteinander geschieht. Lebensfreude und Lebenslust entsteht und freudvolle Begegnung. Austausch über Erfahrungen und Gelerntes passiert, der uns alle gemeinsam weiterbringen kann.

So weit so gut – paradiesisch eigentlich!

Doch was geschieht nun?

Ich WILL, dass Menschen kommen. Ich öffne nicht einfach nur meine Tore oder schneide Gucklöcher in meine Hecke, die es ermöglichen neugierig  hineinzuspeanzeln (wie wir Niederösterreicher so schön sagen).

Noch vertraue ich darauf, dass der Duft meiner Rosen so betörend ist, dass er sich bis über die Hecke hinweg verbreitet. Schon gar nicht mag ich glauben, dass Menschen, die bereits einmal in meinem Garten waren begeistert darüber erzählen könnten. Das wäre ja wohl doch zu unverfroren.

Was mache ich stattdessen?

Ich beginne Schilder aufzustellen, die auf den Garten hinweisen. Das eine oder andere soll sogar schon dieses verführerische Guckloch verdeckt haben, das bisher so viel Neugierde weckte.

Kaum kommt jemand in die Nähe des Gartenzauns laufe ich begeistert auf ihn zu. Schnappe ihn an der Hand und zerre ihn hinein. Möchte ihm alles zeigen – eine Führung – offen – präsent -sichtbar – offensichtlichst – alles vorbereitet – beschildert – beschrieben – zerkaut und aufbereitet.

Wege werden angelegt, Informationen aufgestellt, man soll sich doch ganz einfach zurechtfinden. Wissen was man bekommt, wenn man den Garten betritt, transparent soll es sein, sichtbar.

Schließlich soll der, der hier eintritt ja wissen was er zu erwarten hat. Sich zurechtfinden. Auf sicheren Wegen schreiten. Ein Ergebnis erzielen und was lernen auf dem Weg durch meinen Garten.

Ich hebe den Kopf – sehe mich um – und werde traurig. Unendlich traurig. Denn mein einst so spannender, verwunschener, vor Überraschungen strotzender Zaubergarten ist zu einer touristisch aufbereiteten Autobahn mit vielen Hinweisschildern und vorgekauten Informationen geworden. Er verlockt dazu durchzurasen – zu konsumieren.

Halt – Stop! So soll es nicht sein.

Ein Bekannter gab mir mal eine Rückmeldung zu meinen Geschichten. Er meinte: „die lese ich lieber nicht – die sind so offen – fast schon zu offen. Da könnte ich mir ein falsches Bild von dir erschaffen. Ich will dich lieber selber kennenlernen. Entdecken wer du bist, wenn du mit mir zusammen bist.“

Er hat meiner Meinung nach ausgedrückt, dass er meinen Garten nicht in der Konserve über meine Geschichten präsentiert haben will, sondern lieber selbst entdecken will was sich darin versteckt.

Und ich erinnere mich – an letzten Sommer. Als ich bei Rosi war. In Rosis Zaubergarten. In dem sich hinter jeder Ecke eine Überraschung finden ließ – sei es die Hängematte neben dem Gemüsegarten, das Herzerl am Fenster oder die Vögelchen beim Gartenzaun.

Wie habe ich es genossen, durch die Gegend zu streifen und mich von dem was da zu sehen war inspirieren zu lassen. Mich daran zu freuen – neue Überraschungen zu suchen.

Was lerne ich daraus?

Mein Garten ist wunderschön so wie er ist. Bei weitem nicht perfekt – aber voll mit Liebe. Gefüllt mit einer unendlich großen Blütenpracht. Gepaart mit meiner Bereitschaft diese Blüten zu zeigen und ihren Duft zu teilen, die reinste Freude! Aber auch ohne, dass er andere Menschen erreicht ist er wundervoll. Und ich bin dazu da meinen Garten zu genießen – ihn selbst immer wieder neu zu entdecken. Manchmal die eine oder andere dunkle, ungepflegte Ecke zu säubern. Dort und da ein neues Pflänzchen zu setzen. Ein altes Kraut zu entfernen. Was auch immer gerade Freude macht.

Und wenn jemand in meinen Garten kommt, dann lasse ich ihn einfach einmal ankommen. Er darf selbst entdecken was es hier zu sehen gibt. Und entscheiden, ob er bleiben mag oder wieder gehen. Ob ihm das gefällt was er sieht, ob er sich freuen kann, ob er akzeptieren kann, dass es auch dunkle Fleckchen gibt.

Ich habe meinen Garten geschaffen und stehe dazu, dass er ist wie er ist.

Weitere Gärten werden folgen. Gärten, die dazu da sind Menschen zusammenzuführen. Es Menschen zu ermöglichen sich zu finden. Zusammenzukommen und ein WIR zu erleben. Neugierig zu entdecken was es zu erkunden gibt. Feste zu feiern und sich auszutauschen.

Sich zu befruchten – Pflänzchen gemeinsam zu pflegen und Erfahrungen weiterzugeben.

Wie genau – ich weiß es noch nicht.

Aber eines weiß ich ganz genau…

…ich freue mich darauf in diesem Garten zu sein.

Und wenn du vorbeischaust, um die geheimen Ecken dieser Gärten für dich zu erkunden, dann bist du von ganzem Herzen dazu eingeladen.

Herzlichst, deine
Silvia

PS.: Karl Gamper und ich haben in den letzten Tagen einen wunderschönen Zaubergarten für dich angelegt – ihn wachsen und gedeihen lassen – genau so wie das Leben ihn für uns vorgesehen hat.

Wenn dich der Duft dieser Wunderrosen in deinen Bann zieht, dann schau hinein und sieh, ob du gemeinsam mit uns die Geheimnisse dieses Gartens entdecken willst.

Wir öffnen unsere Tore am 14.4./15.4.2018 im Schloss Seefels am kraftvollen Wörthersee für dich!

Schau vorbei und entdecke, staune, erkunde und erlebe ein WIR, das dein Leben verändern wird!

Titelbild: 3288274, Urheber: pasja1000, pixabay
Bild Nr.3: 2831418, Urheber: Sabse713, pixabay

Silvia Lindner

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