Heute schreibe ich Worte, die mich sehr berühren. Einiges ist geschehen in den letzten Wochen.

Ich durfte in dieser Zeit sehr viel über mich erfahren – am eigenen Leibe lernen und erspüren.

Und heute steh ich da und bin einerseits sehr traurig, weil ich zulasse, dass die Emotionen, die sich die letzten Wochen in mir aufgebaut haben, heraus dürfen. Andererseits bin ich sehr dankbar, weil ich diese Erfahrungen machen durfte.

Denn sie führen mich heute hier und jetzt dahin, dass ich sage:

„Ich habe mich jetzt genug verbogen! Ich will leben! Ich will lebendig leben! Ich will mich wieder mit meinem Herzen verbinden und genau dem entsprechend leben, was mein Herz mir sagt! Denn genau das habe ich in den letzten Wochen – ehrlicherweise muss ich sogar sagen in den letzten Jahren bzw. vielleicht sogar Jahrzehnten – viel zu wenig getan!“

Und sicher kommt die Traurigkeit auch daher, dass ein mir sehr naherstehender Mann, dem ich sehr verbunden bin, und ich, vor Kurzem beschlossen haben den gemeinsamen Weg nicht weiter zu gehen, weil wir es – warum auch immer – nicht schafften, das was da zwischen uns war übers Mittelmaß hinauswachsen zu lassen.

Was das heißt? Obwohl wir sehr gerne Zeit miteinander verbrachten, die gleichen Dinge sehr mochten und uns auch gerne berührten, schwebte immer ein Hauch von „ist eh schön mit dir…“ über uns.

Könnt ihr es spüren? Kein spannungsgeladenes Wooow! Keine ausufernde Begeisterung! Keine kribbeligen „ich kann es nicht erwarten bis wir uns wiedersehen“ Vorfreuden. Es war von Anfang bis Ende ein tief verbundenes „Eh…“.

Eh schön, dass du da bist…

Eh fein, dass wir so schön essen gehen…

Eh toll, dass wir gerne miteinander frühstücken…

Bist eh ein toller Mann…

Bist eh eine wundervolle Frau…

Und ich kann es nicht sagen woran es lag.

Denn es ist alles andere als gewöhnlich, dass man jemandem begegnet, der so viele Gemeinsamkeiten hat, dem man sich vom ersten Moment an so verbunden fühlt, mit dem man gerne zusammen ist. Wir haben uns über die Distanz von vielen Kilometern intensiv gefühlt – konnten sofort sagen wann es dem anderen gut geht und wann nicht. Lagen damit eigentlich immer richtig.

Und dennoch hat es sich auch auf seiner Seite nie wirklich komplett angefühlt.

Eh nach 90%.

Vor einiger Zeit war ich schon mal bei 80% – da hatte dieser Mann die Erfahrung vorher schon gemacht, wie es ist, wenn man sich auf so einen Kompromiss einlässt und gleich die Reissleine gezogen.

Jetzt ist mir diese Erfahrung auch einmal zuteil geworden.

Es spürt sich alles andere als schön an kann ich euch sagen.

Denn eine Frage bleibt für mich schon sehr intensiv offen: „ist es eine Sache der Schwingungsebene zwischen 2 Menschen, die über Gelingen oder Nichtgelingen dieser Begegnung entscheidet, oder ist es eine Frage der vorhandenen Ängste, die eine vorhandene reine Schwingungsebene so beeinträchtigen, dass sie gar nicht mehr frei und rein schwingen kann?

Was ich auf jeden Fall bemerken durfte ist, dass ich nicht bereit war ganz aufzumachen. Mich ganz einzulassen. Und auch nicht mich vollkommen so zu zeigen wie ich eigentlich bin.

Dieser Witz und Humor, die Schlagfertigkeit, die Sinnlichkeit und Weiblichkeit habe ich mir in dieser Begegnung nicht zugestanden. Ich kann nicht genau sagen warum, aber die Vermutung ist es, dass ich Angst hatte, mich vor einem Menschen, der mir nahe ist und der mir was bedeutet, so zu zeigen wie ich wirklich bin. Denn dann könnte es ja sein, dass er mich so wie ich wirklich bin nicht mag. Da „verkauf“ ich mich doch lieber so wie ich meine, dass er es gerne hätte…

Also immer wieder gegen mein Herz gehandelt und ihr könnt denke ich schon ahnen was dann geschieht…

… ich war nicht mit meinen Kraftquellen verbunden und letztendlich verlor ich zusehends an Energie.

Wie einfach wäre es nun zu sagen: „An deiner Seite komme ich nicht in meine Kraft“.

So ein Scheiß…!

Wenn ICH aufhöre so zu sein wie ich bin,

wenn ICH mich verbiege, UM ZU gefallen,

wenn ICH meinen Hobbies nicht mehr nachgehe,

wenn ICH keine frechen und lustigen Auflagen mehr liefere,

wenn ICH meine Herzensbindung kappe,

dann bin es wohl ICH, die dafür verantwortlich ist, dass ich nicht in meiner Kraft bin.

STS hat es vor vielen, vielen Jahren schon mal auf den Punkt gebracht, dass uns Ereignisse im Leben dazu verführen nicht mehr mit unserem Herzen verbunden zu sein. (Hier geht´s zum Songtext)

Genau wie mir, so ging es denke ich auch dem Mann an meiner Seite.

Daraus entstand eine Dynamik, die sich immer mehr aufschaukelt und letztendlich keine Chance offen lässt.

Und ein Gedicht kommt mir in den Sinn:

Vorprogrammiert

Ganz und gar

liebenswert bist du

und hast doch Angst

der Liebe nicht wert

zu sein.

Gießt auf Flammen

so lange Wasser

bis sie nicht mehr

flackern

und glaubst

dann zu wissen:

sie waren nicht

Feuer genug.

(Jörn Pfennig)

 

Genau das ist es auch,  was mich heute hier so nah am Wasser gebaut schreiben lässt. Diese Unsicherheit:

War es das einfach nicht, oder haben wir es versemmelt, weil uns unsere bereits erlebten Geschichten daran erinnert haben, dass es besser ist auf die Angst in uns zu hören, die uns davor bewahren kann, sich die Finger zu verbrennen….?

Irgendwie spürt es sich so an als würde mein Herz gerade weinend in einer Ecke sitzen und sagen:

„Verdammt noch mal – warum hörst du denn nicht auf mich? Ich hätte dir den Weg zeigen können!“

Das ist es was mich gerade so traurig macht… nicht zu wissen,

ob es einfach nicht so war,

ob ich einfach nicht so weit war,

ob er einfach nicht so weit war,

ob wir einfach nicht so weit waren,

oder ob es einfach Menschen gibt, die nicht für einander bestimmt sind, auch wenn es sich eigentlich danach angefühlt hätte.

Ich werde es wohl nie wissen.

Was ich jedoch weiß ist, dass ich wieder die Verbindung zu meinem Herzen aufnehme, dass ich Schritt für Schritt den Mut aufbaue zu mir stehen zu können und so zu sein wie ich wirklich bin. Dass ich immer mehr dranbleibe mir treu zu sein und in meiner Kraft zu sein.

Denn das bin ich mir schuldig!

Herzlichst, deine (heute ein bisschen traurige)
Silvia

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